Literaturhinweise

Vahlhausen - Rodeweiler an den Grenzen der Residenz

Am 21 Juni 1996 konnte anläßlich der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen des Heimat- und Geselligkeitsvereins Vahlhausen die Ortschronik "VAHLHAUSEN, Rodeweiler an den Grenzen der Residenz" vom Vorsitzenden des Lippischen Heimatbundes, Walter Stich, vorgestellt werden.
Die Chronik ist das Ergebnis einer über mehr als 20 Jahre währenden Forschung des Verfassers Günter Hohenhaus im Staatsarchiv Detmold, der Landesbibliothek Detmold, wie auch bei älteren eingesessenen Vahlhauser Bürger.
Walter Stich führte in seiner Rezension u.a. aus: "....Trotz meiner Abneigung gegen dicke Bücher, die ich lesen muß -wohl oder übel habe ich im Laufe der Zeit zu blättern begonnen und, verehrte Festversammlung, -rasch Interesse gewonnen, ja, Faszination, so daß ich heute ehrlich und überzeugt Ihnen raten kann- nehmen Sie .... die neue Ortschronik von Günter Hohenhaus zur Hand, beginnen Sie zu blättern. Sie werden in den nächsten Tagen und Wochen spannende und interessante Mußestunden haben. .... Das Buch ist eine historisch redliche, äußerst fleißige und kenntnisreiche Arbeit, deren Qualität weit über die gängiger Ortschroniken hinausreicht...."

Die Chronik umfaßt 592 Seiten und ist wie folgt gegliedert:

  1. LAGE, NAME
  2. ENTSTEHUNGSGESCHICHTE
  3. ENTWICKLUNGSGESCHICHTE UND WIRTSCHAFTSGRUNDLAGEN AB DEM 14. JAHRH.
  4. EINZELDARSTELLUNGEN
  5. STRASSEN UND WEGE
  6. DÖRFLICHE AUTORITÄTEN
  7. LOSE BLÄTTER
  8. STATISTIK
  9. ANHANG
  10. INDEX

I LAGE, NAME

Zur Lage
Die Ortslage ist geographisch und geologisch bestimmt.
Die geologische Bestimmung beinhaltet eine Beschreibung des Vahlhauser Senkungsgebietes. Der "Vahlhauser Liasgraben" ist bildlich dargestellt

Zum Namen
Die Erforschung des Ortsnamens bereitet hinsichtlich des Grundwortes "hausen" keine größeren Probleme. Das Grundwort ist in Ost- und Süd-Westfalen die verbreitetste regionale Bezeichnung für einen -aus mehreren Höfen, oder einem Haupthof nebst abgezweigten Höfen- bestehenden Wohnsitz. Durch dieses Grundwort läßt sich auch die Entstehung des Ortes zeitlich eingrenzen (s. nächstes Kapitel).
Nicht einig sind sich dagegen verschiedene Quellen über den Ursprung des Beiwortes als Umschreibung der Wohnstättenlage.
Vom mittelalterlichen "Pfal" als Grenze meint man den Namen herleiten zu können. Also Vahlhausen als die Häuser am Grenzpfahl (einer Stadt).
Pfalbürger nannte man auch die, die außerhalb der Ringmauer einer Stadt, aber "intra palum", d.h. innerhalb eines Stadtgebietes, wohnten.
Eine weitere Deutung des Beinamens soll auf das lateinische "plaga" -eine ungemessene Fläche- zurück gehen. Und schließlich wird auch "fala", welches die Wurzel von "Feld" sein soll, zur Erklärung des Ortsnamens herangezogen.

II ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Vahlhausen, wie die meisten -hausen-Orte, dürfte in der Zeit des frühmittelalterlichen Landbaus zwischen 850 und 1050 begründet worden sein. Darauf deutet auch die Siedlungsform mit unregelmäßiger, blockförmiger Fluraufteilung, wie sie in der frühmittelalterlichen Ausbau- und Rodungsperiode typisch war, hin.
Nicht unerwähnt soll jedoch bleiben, daß man im Ort Steinwerkzeuge fand, die der Jungsteinzeit zugeschrieben werden.
Breiten Raum widmet das Kapitel den sog. Corveyer Traditionen. Diese Urkunden benennen Schenkungen an die Kirche aus der Zeitdes 9. bis zu Beginn des 11. Jh. Genannt sind hier Schenkungen aus Wohnstätten mit den Bezeichnungen Valahus(en), Valahus(un), Falahus, Falohus, Falahusen, Falhusen, Falohus(un), Falha(h)us(un).
In einer Heberolle des Klosters Corvey aus dem Beginn des 11. Jh. erscheinen dann noch Valahuson und Valeshuss. Es muß aber erwähnt werden, daß es festgeschriebene Namen, weder Orts- noch Familiennamen, noch nicht gab.
Außerdem enthalten die hier genannten Wohnstätten keine Lagebezeichnung. Und schließlich gab und gibt es außer den Vahlhausen bei Detmold und Horn noch weitere in der Umgebung Corveys. So ist eine räumliche Zuordnung dieser genannten Wohnplätze nicht möglich.
Eine erste gesicherte Erkenntnis über das Vahlhausen bei Detmold dürfte ein Güter- und Einkunftsverzeichnis des Klosters aus dem Beginn des 12. Jh mit hier genannten Wohnstätten Valehusen, Nortvalchusen und Nortvalehusen bringen. Eine Quelle will das hier genannte Valehusen, eine andere das Nortvalehusen mit dem Vahlhausen bei Detmold identifizieren.
In einem Urkundenbuch zur Geschichte Westfalens zitiert der Verfasser schließlich eine Urkunde aus dem Kopialbuch d es Klosters Gehrden aus dem Jahre 1158. Mit dem darin genannte Valohusen ist nach Ansicht mehrerer Interpreten das Vahlhausen bei Detmold gemeint.

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III ENTWICKLUNGSGESCHICHTE UND WIRTSCHAFTSGRUNDLAGEN AB DEM 14. JH.

Aus dem Jahre 1363 ist die erste gesiegelte Urkunde über Vahlhausen überliefert. Versehen mit einem Siegel verpflichtet sich Friedrich de Wend, den ihm von Junker Simon II. von der Lippe verpfändeten Zehnten zu Vahlhausen wieder herauszugeben. Unter den ersten Schatzregistern aus dem Kirchspiel Detmold aus 1390 findet sich auch das der Ortschaft Vahlhausen. Bereits 8 Steuerpflichtige sind hier aufgelistet. Bedingt dadurch, daß die Höfenamen auch bei Besitzerwechseln beibehalten werden mußten, finden sich die dort aufgelisteten Namen -abgesehen von variierender Schreibweise- heute noch im Ort. Den Ursprung dieser Namen zu deuten, wird hier versucht. Ab 1764 kann neben dem Kolonatsnamen auch der Stammes- oder Familienname beibehalten werden. Erst Anfang des 19. Jh. muß ausschließlich der Familienname festgeschrieben sein. Im Zusammenhang mit der Evensteinschen Fehde (1404 - 1409) wird auch Vahlhausen genannt. Unter den beschädigten oder zerstörten Objekten ist ein "Kerkhove to Vahusen" aufgelistet. Hieraus schon einen Fried- hof in Vahlhausen zu vermuten, ist wohl nicht statthaft. Aber die Quellen befürworten die Existenz einer Kapelle im Orte. Letztlich behaupten auch die ältesten Dorfbewohner noch 1705 im Zusammenhang mit einem Schul- neubau, daß der Bauplatz "vor undenklichen Zeiten" Standort einer Kapelle gewesen sei. 1440 werden bereits "16 buren" für Vahlhausen genannt. Die genannte Zahl dürfte jedoch auf einem Interpre- tationsfehler beruhen, denn 1523 weist ein weiteres Schatzregister nur die Namen von 10 Steuerpflichtigen aus. Deren Zahl steigt erst bis 1590 auf 16. Die Schatzregister werden durch die Salbuchordnung abgelöst. Die Salbücher sind Vorläufer der Grundbücher. An Stelle des Landschatzes tritt die Kontribution. Das Salbuch von 1614 enthält spezifizierte Angaben von 15 Veranschlagten über Allgemeins (Amt, Bauer-schaft), Hofname, Besitzerklasse, Status des Hofinhabers u. ggf. Grundherrschaft, Haus- u. Grundbesitz sowie Viehbestand, Abgaben an den Grund- und Landesherrn, gegliedert nach Geldabgaben, Naturallieferungen u. Dienste, den Zehnt, den Pröven (Abgaben an Pfarrer, Küster pp), Guthaben und Schulden. Dem Dreißigjährigen Krieg, der auch an Vahlhausen nicht spurlos vorübergeht, ist breiter Raum gewidmet. Weiter beleuchtet das Kapitel Huderechte, vergleicht Viehbestände und spricht Seuchen an. Schließlich ist die 1721 begonnene Katastrierung beschrieben. Hofmaler Friemel fertigt innerhalb dieser Arbeiten eine Flurkarte , in der alle zu jedem Kolonat gehörenden Flurstücke numerisch, dazu in einem Meß- und Lagerbuch mit den Flurnamen aufgelistet sind. Die von Friemel begonnene Katastrierung wird unterbrochen, um 1754 durch vereidigte Landmesser vollendet zu werden. 15 Kolonate sind katastriert. Doch beruhen die Angaben immer noch auf Schätzungen Schäden an Mensch, Tier und Vermögen hinterläßt auch der Siebenjährige Krieg. Der Krieg verzögert auch das im Zuge der Katastrationsarbeiten angestrebte Verfahren der Grundstücks- numerierung. Erst mit VO v. 13.05.1766 ist jedem abgabepflichtigen Grundbesitzer auf dem platten Lande eine feste Hausnummer zuzuweisen. 1774 ist die Numerierung im Amte Detmold vollzogen. Mit einem auf Geheiß des Regierenden Grafen ins Leben gerufenen "Catastrations-Departments" laufen ab 1766 neue Arbeiten an. Ziel ist, in den der regierenden Linie des Herrscherhauses gehörenden Ämtern in Lippe den gesamten steuerbaren Grundbesitz zu vermessen und aufzuzeichnen. In einem "Lager-Buch" werden "Gebräu-che und Gerechtigkeiten" festgehalten. 16 Kolonate in Vahlhausen sind katastriert. Die Privatisierung der Vahlhauser Gemeinschaftsflächen bildet den Abschluß des Kapitels.


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IV EINZELDARSTELLUNGEN

Dieses Kapitel widmet sich im chronologischen Zeitablauf

  1. den einzelnen Wohnstätten im Hinblick auf die Siedlungsverdichtung
  2. der Schule
  3. dem Dorfkrug
  4. der Kirche
  5. dem Friedhof
  6. die Dorfglocke

Außerdem sind im Dorf vorhanden gewesene Feuerteiche erwähnt.

Besitzungen
Werden, Verfall und Grundbesitzwechsel der Wohnstätten 1 - 106 sind aufgezeichnet.
Die Einzelbeschreibung umfaßt den Zeitraum ab etwa Beginn des 18. Jh. bis zum Jahre 1969.

Schule
Vahlhausen war Schulgemeinde mit einer der ersten Dorfschulen im Lande.
Man liest hier die VO des Gräfl. Lipp. Geistl. Konsistoriums vom 20. August 1647, nach der auf Geheiß des Regierenden Grafen der Schulbetrieb im Lande aufzunehmen war. Die erste "Ordnung, wie und welcher Gestalt in der Schule zu Falhausen mit den Kindern zulehren gehalten wird" von 1669 ist überliefert.
Die Schulbauten von 1682, 1828, 1921 und 1960, sowie dem Lehrerhaus von 1929 sind mit Planung, und Finanzierung -auch größerer Umbauten- beschrieben, einzelne Baupläne sind dargestellt. Schülerzahlen, Schulmeister bzw. Lehrer mit ihren Exisenzgrundlagen sind aufgelistet, Lehr- bzw. Stundenpläne kann man nachlesen.

Dorfkrug
Wie die der Schule ist die Geschichte der Vahlhauser Krügerei bzw. des Gasthofs dargelegt.
Schon das Salbuch von 1616 listet einen "Krüger in Vahlhausen" auf.
Wie, an wen und zu welchen Konditionen die Krugpacht vergeben wird, ist zu verfolgen.
1892 wird der Schankbetrieb vom "Krugberg" an die Dorfstraße in das vom Gastwirt erbaute neue Wohn- und Gasthaus mit Saalanbau verlegt.
Zum Jahreswechsel 1990/91 schließt der Gasthof.

Kirche
Bereits Fürstin Pauline (1802 - 1820) soll den Gedanken ausgesprochen haben, Vahlhausen zum Mittelpunkt einer Kirchengemeinde zu machen.
Doch erst in einer Versammlung der Detmolder Landgemeinde am 22.11.1897 wird der Beschluß gefaßt, eine eigene Kirchengemeinde im Detmolder Osten zu gründen und in Vahlhausen den Bau eines Gotteshauses anzustreben. Das Konsistorium erteilt 1898 der Schulgemeinde Vahlhausen die Genehmigung, ein Schulgrundstück als Bauplatz für eine Kirche zu verkaufen.
Viele Widerstände sind noch zu überwinden, bis 1913 endlich eine Kirchengemeinde Vahlhausen aus den von der Kirchengemeinde Detmold-Land abgezweigten Reformierten gegründet werden kann.
Der nach schwieriger Finanzierun 1913 begonnene Kirchenbau -zunächst nur Gemeindesaal mit Pfarrhaus- wird 1915 eingeweiht.
Die Inflation vernichtet das zur Erweiterung des Gemeindesaales zu einer Kirche mit Turm angesammelte Vermögen.
Vielfältige Unstimmigkeiten führen dazu, daß Erweiterungsbau und Turm erst 1935 vollendet werden.
Das reger werdende Gemeindeleben, insbesondere im CVJM, erfordert, sich ab 1979 erneut mit dem Gedanken einer Erweiterung der Kirche zu befassen. Mit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus 1983 erhält die Kirche ihr heutiges Gesicht.

Friedhof
1872 ist der Friedhof der kirchlichen Landgemeinde Detmold überbelegt. Zur Debatte stehen ein neuer zentraler, oder dezentrale Friedhöfe. Die Mehrheiten in Vahlhausen und Niederschönhagen plädieren für einen eigenen Friedhof. Vorsorglich wird schon ein 1 Scheffelsaat, 3 Metzen und 8 Quadratruten auf der sog. Leimbrede in Vahlhausen gekauft. Das Amt versagt zunächst die Genehmigung zur Herrichtung dieses Grundstückes. Als sich auch das Konsistorium gegen die Anlage dezentraler Friedhöfe sperrt, schaltet sich das Kabinettsministerium ein. Der Fürst hat Anweisung gegeben, die Anlage von 4 Friedhöfen in die Wege zu leiten, u.a. einen in Vahlhausen.
Aus den Bauerschaften Vahlhausen, Niederschönhagen soweit zum Vahlhauser Schulbezirk gehörend und dem Kolonat Nr. 1 in Mosebeck etabliert sich ein Totenhofsverein.
1880 wird das erworbene Grundstück katastriert und 1890 für diesen Verein ins Grundbuch eingetragen. Die Mitglieder des Vereins erlangen das Recht auf sog. Erbbegräbnisse, die 12 Gräbern Platz bieten. Vereinsfremde können gegen eine Gebühr Reihengräber erwerben.
1912 ist der Friedhof angelegt. Schon 1914 muß er erweitert werden. Es sind nunmehr 83 Erbbegräbnisse ausgewiesen.
1929 wird auf dem Friedhof das Ehrenmal errichtet und den auf einer Tafel aufgelisteten Toten des I. Weltkrieges geweiht. Nach dem II. Weltkrieg wir eine gleichartige Tafel mit den Namen der Toten dieses Krieges dem Ehrenmal hinzugefügt.
Der Totenhofsverein wird 1960 aufgelöst, er geht in einem Zweckverband, dem Friedhofsverband, auf.
Als 1970 durch die Regionalreform alle Zweckverbände in Detmold aufgelöst werden, geht der Friedhof vorübergehend in die Trägerschaft der Stadt über. Im Grundbuch blieb jedoch der Totenhofsverein Grundstücks-inhaber dokumentiert. Der im Friedhofsverband aufgegangene Totenhofsverein reklamiert seine Rechte am Friedhof von der Stadt zurück. Ein Verwaltungsgerichtsurteil entscheidet für den ehemaligen Verein.
1972 erlangt die nunmehrigen Totenhofsgemeinde die Trägerschaft zurück. Das Eigentum am Friedhofsgelände bleibt unangetastet.

Dorfglocke
Ältere Dorfbewohner erinnern sich gern an die Dorfglocke, liebevoll "Pengel" genannt. Mitten im Dorfe, auf dem pilzförmig überdachten Glockenturm, ertönte das Glöckchen bis es 1935 durch die Kirchenglocken im neuen Kirchturm abgelöst wird.
Stark sind die Indizien dafür, daß dieses Glöckchen bereits im 14. Jh., sicher aber zu Beginn des 15. Jh. die Gläubigen in eine Kapelle in Vahlhausen rief.
Mit der "Spende" in eine Metallsammlung 1941 gab man mit dem Glöckchen ein geschichtsträchtiges Kleinod fort.

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V STRASSEN UND WEGE

Bereits 1620 verpflichtet eine Polizeiordnung die Kirchspiele und Bauerschaften zur chausseemäßigen Herstellung der "Communikationswege" in ihren Bezirken. Die Straßen sind in Chausseen und Kommunalwege klassifiziert. Letztere zu unterhalten obliegt den Bauerschaften. Heutige Wirtschaftswege haben zur Zeit der ersten Katastrierung 1721 überörtliche Bedeutung Klagen über mangelhafte Wegeunterhaltung sind vielfältig. Wie, wann und wie kostenintensiv die Chaussierung der Vahlhauser Wege war, ist für folgende Strecken aufgezeichnet: Detmold-Meiersfeld, Meiersfeld-Vahlhausen, Vahlhausen-Niederschönhagen, Vahlhausen-Diestelbruch, Vahlhausen-Mosebeck.

VI DÖRFLICHE AUTORITÄTEN

Bauerrichter, Flurschütze und Dorfvorsteher sind mit ihren Zuständigkeiten und Arbeitsbedingungen beschrieben.

VII LOSE BLÄTTER

Nachzulesen sind hier Begebenheiten nicht nur, aber insbesondere aus dem Vahlhauser Alltag. Wie dem Recht Genüge getan wird, beispielsweise 1560 bei einem Ehebruch -Sitte, Ehe, Familie, Moral und Religion sind Bestandteile der öffentlichen Ordnung- ist aufgezeigt. Die Geschichte des Zauberjungen aus Vahlhausen aus 1665 ist ein Dokument aus der Zeit der Hexenverfolgung. Ein Ehevertrag aus 1692 ist zu lesen, wie einige Hilferufe an die Obrigkeit ein Bild der Lebensumstände der sog. "kleinen Leute" vermitteln. Auch die VO vom 12.3.1765, die das Kaffeetrinken auf dem platten Lande verbietet, könnte man unter dieser Rubrik einordnen.

VIII STATISTIK

Ergebnisse von Volks- und Viehzählungen sind hier aufgelistet.

IX ANHANG

Gültige Zahlungsmittel, Preise, Löhne, Arbeitszeiten, Maße, Gewichte sowie maßgebliche Daten im Arbeitsleben sind diesem Abschnitt zu entnehmen.

X INDEX

Der Index bietet ein ausführliches Stichwortverzeichnis.

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